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    Nachricht vom 26.10.10 | Beach & Boat

    Beach & Boat 2011 auf Tiefgang

    Kurse mit Freitauchweltrekordler Christian Redl verhelfen zu längerem Atem / Erstmals Praxiskurse und Sportvorführungen im mobilen Tauchbecken

    Die Beach und Boat dringt in tiefe Gewässer vor: Zur dritten Leipziger Wassersportmesse (17. bis 20. Februar 2011) bildet der Themenkomplex "Tauchen/Unterwasser" den Schwerpunkt des Rahmenprogramms. Dabei können sich die Besucher auf eindrucksvolle Aktionen freuen - zum Beispiel auf Vorführungen im Apnoe- oder Freitauchen, eine der spektakulärsten Sportart überhaupt. Der siebenfache Weltrekordler Christian Redl aus Österreich gibt Kostproben seines ebenso außergewöhnlichen wie gefährlichen Könnens und zeigt in zwei Seminaren, dass die Sportart bei richtiger Handhabung dennoch zur Nachahmung oder besser Nachatmung empfohlen ist.

    Christian Redl verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er kann fast fünf Minuten mit einem einzigen Atemzug unter Wasser bleiben und dabei in unglaubliche Tiefen vordringen. Der Extremsport, der nach dem griechischen Wort "Apnoe" (Nicht-Atmung) benannt ist, sei die ursprünglichste Form des Tauchens, erläutert der 34-Jährige. Schon in der Steinzeit hätten sich Menschen durch gezieltes Training so weit ertüchtigt, dass sie minutenlang nach Muscheln, Schwämmen und Perlen tauchen oder unter Wasser Fische jagen konnten.

    Redl, der in Moosbrunn bei Wien lebt, wagt sich in immer größere Tiefen vor. Erst in diesem Jahr tauchte er nur mit Flossen 100 Meter unter den dicken Eispanzer des Weißensees in Kärnten. Mit Hilfe eines Tauchscooters brachte er es sogar auf 150 Meter. Das schaffte bisher kein anderer Mensch vor oder nach ihm. Auch die Rekorde, die der Österreicher im Dschungel von Mexiko aufstellte, sind bislang ungebrochen. So drang er unter Wasser 101 Meter in eine Höhle ein und bezwang eine 60 Meter tiefe Höhle nur dank der Flossen an den Füßen. Für ein anderes Projekt in Mexiko ließ er sich mit Hilfe eines Gewichts in 71 Meter Tiefe drücken.

    Atmen und entspannen

    "Es ist die mentale Herausforderung, die mich zum Freitauchen antreibt", erzählt Christian Redl. "Ich liebe es, die eigenen Grenzen ständig neu zu definieren." Nicht zuletzt reize ihn "die intensive Verbindung zur Natur, die absolute Stille und die Suche nach dem Einklang mit sich selbst". Aspekte, die er in Kursen auch anderen Menschen vermittelt. Auf der Beach und Boat 2011 lädt der erfolgreiche Extremsportler zu zwei Tagesseminaren ein, bei denen er erläutert, wie man nicht so leicht außer Puste, sprich zu einem längeren Atem kommt.

    Im ersten Kurs werden die grundlegenden Atem- und Entspannungstechniken des Freitauchens erlernt. Dabei macht Redl auch Ungeübten Mut: "Mit der richtigen Technik und etwas Training kann jeder die Zeit, in der er mit einem Atemzug auskommt, verdoppeln." Dies geschehe durch Übungen aus dem Yoga, erklärt der Sportler. Ziel sei die sogenannte Vollatmung: "Man entspannt und kann länger unter Wasser bleiben", bringt er das Grundprinzip auf den Punkt.

    Nach Christian Redls Meinung ist das Seminar zugleich ideal für Gerätetaucher. "Sie erlangen mehr Sicherheit und Ruhe und erwerben ganz nebenbei die Grundkenntnisse des Freitauchens", verspricht der Österreicher, der seit seinem zehnten Lebensjahr taucht - anfangs mit Geräten im elterlichen Swimmingpool. Seit 1996 taucht er frei und gründete 1997 die österreichische Sektion der Internationalen Vereinigung zur Förderung des Apnoe-Sports (AIDA). Im Jahr darauf vertrat er sein Land zur Weltmeisterschaft im Freitauchen. Heute ist Redl ausgebildeter Apnea-Academy-Instructor sowie Freediving Instructor des internationalen Fachverbands IANTD.

    Redls zweites Seminar richtet sich weniger an Sportler als vielmehr an Manager und andere vielbeschäftigte Leute. "Stress wegatmen - Konzentration steigern" heißt die Devise. "Durch gezielte Techniken kann man Angst wegatmen und die mentale Stärke erhöhen", betont der Experte und verspricht: "Die Teilnehmer werden innerhalb kürzester Zeit merken, was man mit einer richtigen Atemtechnik alles bewirken kann."

    Mobil abtauchen

    Der Theorie lässt Christian Redl auf der Beach und Boat gleich die Praxis folgen. Dafür steht in der Messehalle 5 ein mobiles Tauchbecken bereit, das 40 Kubikmeter Wasser fasst. Das 6,00 Meter lange, 2,30 Meter hohe Becken mit Panzerglasscheiben gehört zur Ausrüstung des Ausstellers "Adventure Dive Light" aus Röblingen am See. Seit acht Jahren betreiben Anja Zwarg und Heiko Günzel im Mansfelder Seengebiet westlich von Halle das Tauchsportunternehmen, zu dem neben Tauchschule und Tauchshop auch ein Servicecenter, eine Agentur für die Vermittlung von Tauch- und Urlaubsreisen sowie seit Juli 2010 eine Pension gehören.

    "Dank des mobilen Beckens können unsere Kursteilnehmer ganzjährig und unabhängig vom Wetter auf Tauchgang gehen", erläutert Heiko Günzel und ergänzt: "Unser Programm umfasst sämtliche Sonderbrevetierungen und reicht vom Höhlentauchen bis zu Kursen für Handicaptaucher - also Menschen mit Asthma, Diabetes, Querschnitt- oder Halbseitenlähmung sowie anderen gesundheitlichen Einschränkungen." Auf der Beach und Boat werden die Besucher eingehend mit dem Angebot von "Adventure Dive Light" vertraut gemacht.

    Termine und Preise für die Seminare mit Christian Redl unter:

    http://www.adventure-dive-light.de/xtcommerce


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Ingrid Bednarsky
    Telefon: +49 341 678 65 66
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de


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