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    Nachricht vom 24.11.11 | Beach & Boat

    Aussteller auf der Beach & Boat: Vier Bootsunternehmen im Porträt

    Die Beach & Boat lädt vom 16. bis 19. Februar 2012 alle Wassersportbegeisterte auf das Leipziger Messegelände ein. Neben den Themenbereichen nature und fun bietet vor allem der Bereich classic ein breites Spektrum an Informationen und Angeboten für jetzige

    Die Hüter der Ixylon. Segeln, Satteln, Schulbetrieb: BTM Marine Wassersport (Halle 4; Stand C12)

    Es war einmal ein Regattaboot, und zwar eines mit Wendegeschichte: Genau genommen ist die 5,10 m lange Segeljolle Ixylon die einzige DDR-Bootsklasse, die die Wende überlebt hat – und seitdem stetig wächst. Ein Grund für die Popularität der Einheitsklasse mit bis heute 5.400 produzierten Booten ist das modulare Konzept der Jolle: Rümpfe, Riggs und wichtige Bauteile sind bei allen Varianten identisch. So kann man problemlos und ohne große Investitionen von „Fun“ über „Family“ bis zur Fullspeed-Variante „Regatta“ hochrüsten. Gefertigt wird das 1969 eingeführte Kunststoffschiff mit Sluptakelung und 14 m2 Segelfläche am Wind heute von BTM Marine Wassersport. Die Bootsbauer um Helmar Becker versorgen in ihrem Ladengeschäft nahe dem Großen Goitzschesee aber auch Wassersportler, die nicht die „Hausmarke“ segeln.

    Vor allem Jollensegler finden hier ihr Wunschsortiment an Blöcken, Klemmen, Leinen, Kleinteilen und Bekleidung. Boote aller Art, neu und gebraucht, gehören ebenso zum Sortiment wie Trailer, Slipwagen, Segel, Farben und technisches Equipment. Mit eigener Werkstatt für alle GFK-Boote, Boots- und PKW-Sattlerei sowie einer Segelschule deckt Beckers Crew die meisten Aspekte des Wassersports ab.

    Ihr Herz gehört allerdings der Ixylon, die mit Kimmschwert-Ausführung und zwei Seitenschwertern innerhalb des Rumpfs ein besonders großes Cockpit bietet. Dadurch eignet sich das Boot mit einer Zeltpersenning und Großbaumstütze auch gut für Übernachtungen, sprich nach dem Tagestörn oder der Regatta auch für Family und Fun.

    Kayserlich Boot fahren. Von Angelkahn bis Retroklassiker: kayser-bootsbau-sachsen (Halle 4; Stand E11)

    Für Angler, Ästheten und Athleten gemacht sind die Boote von Kayser-Bootsbau-Sachsen aus dem sächsischen Rackwitz. Hier gibt es „Anka“-Ruderboote der Rüganer Traditionswerft Wieker Boote ebenso wie die motorisierten Sportfisher-Angelboote des schweizerischen Herstellers Thoma. Geschäftsführer Fritz Kayser-Mosebach setzt auf ungewöhnliche Marken, die eins gemeinsam haben: ihre besondere Qualität und Originalität abseits der ausgetretenen Pfade moderner Motorbootproduktion. Schließlich ist der Meister der Elektrotechnik, der sein erstes Handwerk beim Leipziger Bootsbauunternehmen Herold erlernte, heute Leipzigs letzter aktiver Holzbootbauer. Sogar der Traum vom eigenen Motorboot aus Holz, üblicherweise eine sehr kostspielige Angelegenheit, lässt sich in Sachsen verwirklichen. Das im Stile legendärer Bootsmarken gefertigte Classic-Boat im eleganten Retrolook bietet kayser-bootsbau-sachsen als Deutschlandvertreter hier zu Lande exklusiv an. Die in Ungarn von Hand gefertigten Unikate sind komplett mit feinsten Hölzern beplankt, edel ausgestattet und auch mit fürs Neuseenland geeigneten Elektroantrieben erhältlich. Seit kurzem führt Kayser-Mosebach Boote auch von Fiberline, eine der wenigen deutschen Sportbootmarken, hergestellt seit 40 Jahren im fränkischen Flachslanden.

    Mit seinem 2009 gegründeten Unternehmen hat Kayser-Mosebach den Bootsbau vom Hobby wieder zum Beruf gemacht. Als Bootsbauer und Elektrotechniker doppelt qualifiziert, bietet er zudem Komplettservice für alle Bootstypen vom Ruderboot bis zur Motoryacht, übernimmt aber auch Neuanfertigungen.

    Spurtreu und schnell seit 1953. Moderne Faltboot-Klassiker: Poucher Boote (Halle 4; Stand C20)

    Wer außerhalb der sachsen-anhaltinischen Grenzen kennt schon die Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld? Der Ortsteil Pouch, auf der Halbinsel zwischen Muldestausee und Goitzsche gelegen, ist dagegen jedem Paddler in Deutschland bekannt – selbst wenn er keines der Faltboot-Modelle von Poucher Boote fährt.

    Mit Regencapes beginnt Anfang der 1950er-Jahre die wandelvolle Geschichte der Bootsmanufaktur: Als der Betrieb für Spezialtextilien beginnt, stoffbespannte Faltboote zu bauen, wird Pouch schnell der führende Produktionsstandort für Wassersport- und Campingbedarf in der DDR – mit Exporten der Ein- und Zweisitzer-Boote bis in die USA. Die Fahreigenschaften der Klassiker in Sachen Spurtreue und Geschwindigkeit gelten als legendär, die Nehmerqualitäten der Boote in Sachen Zuladung und Robustheit ebenfalls.

    Als nach dem Mauerfall die Faltbootproduktion vor dem Aus steht, entschließt sich Ingolf Nitschke, schon vorher bei Pouch beschäftigt, 1990 zum Kauf der Produktionsanlagen und Ersatzteile. Mitte der 1990er-Jahre ist Poucher Boote wieder da: Mit der Entwicklung neuer Bootstypen gelingt es, schnell das Interesse der internationalen Paddelgemeinde zu wecken, während andere „ihre“ Marke neu entdecken.

    Bis heute wird in Pouch jedes Boot von Hand gefertigt, so auch das Kanu Phönix 2011, das sich getreu dem Motto „Länge läuft“ in wenigen Handgriffen vom sportlichen Zweier in einen Lang-Einer verwandeln lässt. Die treuen Fans der Faltboote aus Pouch sind nicht nur auf dem Wasser aktiv, sondern auch im Internet. Hier gibt es umfangreiche Websites zur Wartung und Pflege der Klassiker. Und die Erklärung, wie man den Namen des Produktionsorts Pouch korrekt ausspricht: einfach „Pooch“.

    Fern vom Ozean, nah am Kunden. Schäkel, Service, schöne Decks: bootshalle24.de (Halle 4; Stand B10)

    „Der Ozean ist das Leben“ ist der Leitspruch von Ingo Steinbrecher, Geschäftsführer von bootshalle24.de in Grüna bei Chemnitz. Obwohl das Unternehmen des aktiven Regattaseglers mit exakt 430 km Entfernung zur Ostsee einiges vom offenen Meer entfernt liegt, bieten er und Isa Neumann ihren Kunden maritimen Komplettservice.

    Auf 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet des Segelsports kann der 1966 geborene Firmenchef, der auch Ausbilder und Vermesser für den DSSV ist, zurückgreifen, wenn es um die vier „R“ geht: Refit, Reparatur, Restaurierung und Reinigung (sprich Pflege) der verschiedensten Bootstypen. Jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn die allermeisten Boote aus dem Wasser sind, herrscht Hochbetrieb in Grüna: Auf mehr als 300 m2 werden in der (den Namen des Unternehmens gebenden) Bootshalle nicht nur Reparaturarbeiten, Pflegeeinheiten und Antifouling-Anstriche erledigt, sondern auch Umbauten und Refits durchgeführt.

    Permateek spielt beim Refit zunehmend eine wichtige Rolle. Seitdem Steinbrecher und Neumann 2010 die Deutschland-Vertretung für das haltbare Decksmaterial im Teakholz-Look übernommen haben, ist die Nachfrage enorm: Sechs Boote werden zurzeit umgerüstet. Schließlich bietet der extrem haltbare und dabei elegant aussehende Kunststoff deutlich bessere Eigenschaften in Sachen Haltbarkeit und Pflegebedarf als das Original. Deshalb gehen die Firmenchefs von Mitte Dezember bis 20. Januar 2012 auf Europatour, um für Permateek-Umrüstungen Maß zu nehmen. Für alles andere, vom Schäkel bis zum Schiffsanstrich, gibt es den Onlineshop, dessen Name leicht zu merken ist: bootshalle24.de – so wie das Unternehmen und die Halle, in der alles passiert.

    Öffnungszeiten und Preise

    Die Beach und Boat ist vom 16. bis 19. Februar 2012 täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 9,00 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen 3,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben in Begleitung Erwachsener kostenfreien Eintritt. Aktuelle Infos zur Messe und zum Rahmenprogramm gibt es unter www.beach-and-boat.de. Dort kann ab 1. Dezember ein vergünstigtes Online-Ticket zum Preis von 8,50 Euro (bzw. 6,00 Euro) erworben werden. Alle Karten gelten gleichzeitig für die Verbraucherschau HAUS-GARTEN-FREIZEIT sowie die mitteldeutsche handwerksmesse, die parallel zur Beach und Boat stattfinden. Weitere Infos und News bietet die Facebook-Seite der Beach und Boat unter: www.facebook.com/beachandboat.

    Über die Beach und Boat Leipzig

    Die Beach und Boat Leipzig ist das maritime Ereignis zu Beginn des Jahres für den mitteldeutschen Wassersportmarkt. Inmitten des Leipziger Neuseenlands und des Lausitzer Seenlands bietet die Messe vom 16. bis 19. Februar 2012 zum vierten Mal zahlreiche Angebote rund um Motor- und Segelboote, Kanufahren, Tauchen oder Surfen. Rund 150 Aussteller bilden in den drei Angebotsbereichen classic, nature und fun die ganze Bandbreite der Wassererlebniswelt ab.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Julia Lücke
    Telefon: +49 341 678 65 55
    Fax: +49 341 678 16 65 55
    E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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