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    Nachricht vom 02.12.11 | Beach & Boat

    Seenland-Kongress knüpft Netzwerk für Investoren

    Vision Saale-Elster-Kanal und viel Platz für Geschäfte: Leipziger Neuseenland und Lausitzer Seenland eröffnen Freiraum für zukunftsträchtige ProjekteDie spannendsten Entwicklungskonzepte und Investitionsschwerpunkte der neuen Wassersportresorts rund um Lei

    „Ich freue mich riesig darauf, die Potenzialanalyse Saale-Elster-Kanal auf dem Seenland-Kongress exklusiv vorzustellen und über das Interesse an diesem Thema, das auch auf die Wassersportmesse Beach und Boat ausstrahlen wird“, sagt Heiko Rosenthal, Leipziger Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung und Sport. Die über 100 Jahre alte Vision eines Saale-Elster-Kanals, der Leipzig an das Binnenwassernetz und darüber an die europäischen Wasserstraßen anschließen soll, ist bis heute lebendig. Der Karl-Heine-Kanal würde dafür mit dem unvollendeten Saale-Elster-Kanal und dem Lindenauer Hafen verbunden. „Mit dem wachsenden Gewässerverbund im Leipziger Neuseenland wird das von unseren Vorvätern angeschobene Projekt wieder sehr aktuell“, so Rosenthal. Die Vereinigung von Leipzig und Halle über das Wasser könne im Standortwettbewerb Vorteile bringen. Ob sich die Investition tatsächlich lohne, zeige die Potenzialanalyse. Seit 2010 haben Ingenieure und Landschaftsarchitekten die Studie erarbeitet und neben der Wertschöpfung aus regionalwirtschaftlicher und touristischer Sicht ebenso die Effekte des Kanalbaus auf die Güterbeförderung sowie die technische Machbarkeit untersucht. Die Studie wird erstmals überhaupt im Rahmen der Beach und Boat vorgestellt.

    Attraktives innerstädtisches Entwicklungsgebiet

    Der Lindenauer Hafen als wichtiger Teil des Gewässerverbundes zählt zu den Entwicklungsarealen, für die auf dem Seenland-Kongress um Investitionen geworben wird. „Ich bin optimistisch, dass der Durchstich zum Karl-Heine-Kanal 2012 erfolgen kann und die Planungen für die Marina abgeschlossen werden“, erklärt Bürgermeister Rosenthal. Investoren und Projektentwickler hätten bereits Interesse signalisiert. Zurzeit werde der Zentralbereich des Hafens verkehrstechnisch erschlossen. „In den nächsten Jahren werden wir etliche Spatenstiche erleben.“

    Gestaltungsspielräume für Investoren

    „Die Entwicklung im Leipziger Neuseenland geht mit hoher Dynamik weiter und damit die Vernetzung aller Akteure in der Stadt Leipzig und den Landkreisen. Auf dem Seenland-Kongress werden die daraus resultierenden Gestaltungsspielräume für Investoren deutlich spürbar“, unterstreicht Dr. Gerhard Gey, Landrat im Landkreis Leipzig und Sprecher der Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland. „So werden 2012 erstmals Boote durch die neue Schleuse zwischen Markkleeberger und Störmthaler See fahren. Am Zwenkauer See entstehen weitere Wohnhäuser am Wasser, und der große Hafen bietet noch viel Platz für Tourismusdienstleister, Gastronomen oder Wassersportanbieter“, wirbt der Kommunalpolitiker. „Am Nordufer des Hainer Sees warten ebenfalls freie Flächen auf Bauherren von Freizeiteinrichtungen, Ferienhäusern oder Campingplätzen.“ Im nördlichen Leipziger Neuseenland, am Großen Goitzschesee, entsteht mit dem Goitzsche Resort eine exklusive Ferien-Wohnanlage mit schwimmenden Häusern.

    Schlagkräftigere Vermarktung

    Im Wettstreit der Regionen werde sich das Leipziger Neuseenland in Zukunft noch deutlicher positionieren, kündigt Landrat Gey an: „Die attraktiven Wassersport- und Naherholungsgebiete rund um die neuen Seen in Verbindung mit Hochkultur und Wissenschaft in Leipzig sind ein Image- und Standortfaktor, mit dem wir viel aktiver werben müssen. Dieses Signal soll vom Seenland-Kongress ausgehen.“ In den kommenden Jahren werden Stadt Leipzig und Umland deshalb weit stärker kooperieren: „Wir debattieren über eine gemeinsame schlagkräftigere Vermarktungsstrategie und über eine gemeinsame regionale Wirtschaftsförderung von Stadt und Region – denn wir sitzen in einem Boot, da sind getrennte Strukturen hinderlich.“

    Imagekampagne für das Lausitzer Seenland

    Intensivere Zusammenarbeit lautet gleichfalls das Schlagwort im Lausitzer Seenland: „Am 1. April 2012 wird der Tourismusverband Lausitzer Seenland gegründet als gemeinsame einheitliche Vermarktungsorganisation für Brandenburg und Sachsen. Auf dem Seenland-Kongress werden wir die neue Struktur vorstellen“, kündigt Professor Dr. Holm Große an, Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Lausitz. „Das war ein steiniger Weg, aber nun ziehen Brandenburg und Sachsen neben der Investoren- genauso bei der Tourismuswerbung sichtbar an einem Strang.“ Zudem starte 2012 eine von Sachsen und Brandenburg geförderte Imagekampagne für das Lausitzer Seenland, um noch mehr Geldgeber anzulocken: „Das Lausitzer Seenland wird in Leipzig als ‚Spielwiese’ für Investoren präsentiert und die große Vision hinter dem Landschaftsumbau gezeigt.“

    Hunderttausende Quadratmeter für neue Ideen

    Im Lausitzer Seenland warten gegenwärtig 105.000 Quadratmeter am Wasser auf Wohnbebauung. Auf 800.000 Quadratmetern sollen in den nächsten Jahren Ferienhäuser und Appartements entstehen, und Gewerbe kann sich auf 890.000 Quadratmetern neu ansiedeln. Anziehungskraft auf Dienstleister und Besucher entfaltet bereits jetzt der Stadthafen Senftenberg mit über 100 Liegeplätzen, der 2012 fertig wird. Anfang kommenden Jahres werde außerdem die Schifffahrt für die Verbindung zwischen Senftenberger und Geierswalder See ausgeschrieben, berichtet Petra Kockert, Landrätin a. D. und Koordinatorin des länderübergreifenden Projektbüros Lausitzer Seenland. Denn wenn der Überleiter zwischen den Seen 2013 eröffnet wird, sollen die ersten Ausflügler durch die Kanalröhre fahren. „Am Geierswalder See soll zur Kanalöffnung ein Hotel in Form eines Leuchtturmes in Betrieb gehen. Nachdem nunmehr der Bebauungsplan genehmigungsreif ist, können die Projekte zügig umgesetzt werden“, so Kockert. Am Bärwalder See entstehe 2012 der Campingplatz „Sternencamp“ sowie die Marina am Hafen von Klitten. Darüber hinaus befinde sich der Ausbau der Infrastruktur für Inline-Skater in den Startlöchern – mit einer Wettkampf-Bahn am Bärwalder See sowie flächendeckender Kennzeichnung der Routen nach dem Vorbild von Fläming Skate.

    Anmeldung zum Seenland-Kongress

    Der 4. Seenland-Kongress findet am 16. Februar 2012 von 9.00 bis 16.30 Uhr im Rahmen der Wassersportmesse Beach und Boat (16. bis 19. Februar 2012) statt. Die Teilnahme kostet 69,00 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Programm und Anmeldungen unter: www.beach-and-boat.de/seenlandkongress.

    Über die Beach und Boat Leipzig

    Die Beach und Boat Leipzig ist das maritime Ereignis zu Beginn des Jahres für den mitteldeutschen Wassersportmarkt. Inmitten des Leipziger Neuseenlands und des Lausitzer Seenlands bietet die Messe vom 16. bis 19. Februar 2012 zum vierten Mal zahlreiche Angebote rund um Motor- und Segelboote, Kanufahren, Tauchen oder Surfen. Rund 150 Aussteller bilden in den drei Angebotsbereichen classic, nature und fun die ganze Bandbreite der Wassererlebniswelt ab.

    Über die Leipziger Messe

    Die Leipziger Messe zählt zu den ältesten und führenden deutschen Messegesellschaften. Davon zeugt ihre fast 850-jährige Geschichte. Seit 1996 verfügt sie über eines der modernsten Messegelände weltweit. Es umfasst eine Hallenfläche von 101.200 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Die Kombination mit dem Congress Center Leipzig verleiht dem Areal höchste Flexibilität für Veranstaltungen jeder Art und Größe. Jährlich finden etwa 40 Messen, 100 Kongresse, zahlreiche Corporate Business Veranstaltungen und Events mit rund 10.000 Ausstellern und 1,3 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als umfassender Dienstleister bildet das Unternehmen die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäftes ab - von der Konzeption und Planung bis zur Durchführung von Präsentationen einschließlich der Gastronomie. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green-Globe-Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns ist die Nachhaltigkeit.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Julia Lücke
    Telefon: +49 341 678 65 55
    Fax: +49 341 678 16 65 55
    E-Mail: j.luecke@leipziger-messe.de


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